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Die
Praxis zeigt, dass Behauptungen, PPP ginge automatisch zu Lasten
der Bauqualität, nicht stichhaltig sind. Die von uns betreuten
Projekte zeigen, dass auch bei der Ausschreibung von alternativen
Modellen mit einer funktionalen Leistungsbeschreibung bauliche Qualitäten
und die Erfüllung Anforderungen an die Baukunst gewährleistet
werden können. Wesentlich für den Erfolg ist, dass aussagekräftige
und detaillierte Qualitätsvorgaben gemacht und in der Bewertung
neben den quantitativen Kennzahlen auch qualitative Merkmale transparent
und nachvollziehbar berücksichtigt werden. Bei einer solchen
Bewertung ist es oft so, dass nicht der Bieter mit dem geringsten
Baupreis den Zuschlag erhält, sondern derjenige, der das optimale
Verhältnis zwischen Kosten und Qualität gefunden hat.
So können Hochbau-Projekte verwirklicht werden, die eine ansprechende
architektonische Lösung, eine hohe Funktionalität des
Gebäudes und ein optimales Preis-Leistungsverhältnis beinhalten.
Wenn wegen der herausragenden Bedeutung eines Gebäudes für
den öffentlichen Auftraggeber eine Architektenwettbewerb durchgeführt
wird, kann die Umsetzung des Entwurfs auch über ein PPP-Modell
erfolgen. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass bei diesem Vorgehen
höhere Investitions- und Betriebskosten einzukalkulieren sind.
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