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Diskussion zur Ausschreibung von Planungsleistungen im Rahmen von ÖPP
05.04.2005: Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „BDA intern/Jour fixe“ organisierte der Landesverband Niedersachsen des Bundes der Architekten in Hannover einen Diskussionsabend zum Thema "ÖPP- Öffentlich-Private Partnerschaften Erfahrungen aus der Praxis und Perspektiven". Die Veranstaltung fand in der IGS Kronsberg in Hannover statt. Dieses Schulgebäude war im Rahmen eines ÖPP-Verfahrens von der Landeshauptstadt Hannover ausgeschrieben und 2004 eingeweiht worden. Der Entwurfsverfasser Architekt Kay Malow führte die ca. 30 Teilnehmer durch das Schulgebäude, erläuterte Details der Planung und der Bauausführung und berichtete, wie es gelungen war, im Rahmen einer ÖPP-Ausschreibung sowohl eine wirtschaftliche als auch eine gute architektonische Lösung zu erreichen.
Im Anschluss referierte Thomas Schubert, Geschäftsführer der VBD Beratungsgesellschaft für Behörden, über aktuelle Entwicklungen zum Thema ÖPP und über praktische Fragen von ÖPP-Ausschreibungsverfahren. Anhand konkreter Beispiele zeigte er auf, in welchem Maße Fragen der Architektur auch bei ÖPP-Ausschreibungen die Zuschlagsentscheidung beeinflussen, die für die Bewertung der Entwürfe vorab zu definierenden Kriterien je nach Einzelfall unterschiedlich formuliert und gewichtet sein können.
In der anschließenden angeregten Diskussion wurde deutlich, dass die von den Architekten und ihren Verbänden eingeforderte Qualität der Gebäude stark von den Vorgaben des Auftraggebers beeinflusst wird.
Für die Durchführung von ÖPP-Verfahren, gab es verschiedene Anregungen von Teilnehmern. So wurden Angebotsfristen als häufig zu kurz und Vorgaben für den architektonischen Entwurf als z. T. zu eng kritisiert. Es wurde der Wunsch geäußert, dass jeder Architekt die Gelegenheit erhält, seinen Entwurf auch vorzustellen und dass nach Abschluss des Verfahrens die verschiedenen Architektenentwürfe in geeigneter Weise veröffentlicht werden sollten.
BDA Niedersachsen (externer Link)
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